Samstag, 27. Februar 2016

Willam Shatner macht den Wetterfrosch (2 Videos)

Nicht lachen: William Shatner macht jetzt den Wetterfrosch. Der Mann, der uns allen bekannt ist als "Captain James T. Kirk" beamte sich am gestrigen Freitag in die Studios von "The Weather Network" und moderierte dort die Wetteransagen. Das Netzwerk will nämlich prominente Stargäste künftig das Wetter ansagen lassen und Shatner war der Allererste, der dies tun durfte.

Auffallend war allerdings das Shatner, bekannt für seine bombastische Auftritte, diesmal den Namen des Wetterkanals vergessen schien zu haben. Gottseidank fing er sich aber schnell wieder und zeigte den leuten auf der Karte von Kanada, welches Wetter ihnen bevorsteht. Er hat sich zuvor von Meteorologe Adam Stiles beraten lassen, der erklärte, dass es sehr wichtig ist, die richtigen Handbewegungen, zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle auf der Karte zu machen. Shatner geriet schnell wieder ins Stocken, als er einen Staat im Süden der Vereinigten Staaten von der Karte ablesen musste. Man würde doch meinen, dass jemand der 50 Jahre im "Star Trek"-Universum unterwegs war, wissen würde, dass es seit 1921 eine Stadt namens Vulcan in den USA gibt, wo ein Model der "Enterprise" als Touristenmagnet steht.

Insgesamt wird Shatners Auftritt aber als "beeindruckend" gewertet, auch wenn er mit Hilfe von Pointern etwas mehr Drama und Faszination auf den Bildschirm hätte zaubern können.




Nicholas Meyer schreibt und produziert jetzt auch bei neuer "Star Trek"-Serie

Bildquelle: imdb.com
Es ist offiziell: Gestern wurde bekannt gegeben, dass Nicholas Meyer das Schreibteam der neuen "Star Trek"-Serie beigetreten ist. Außerdem wird er als Co-Produzent tätig sein. Die Mitteilung kam von Showrunner Bryan Fuller persönlich.

"Meyer jagte Kirk und Khan durch den "Mutara-Nebel" und durch die Flammen von Genesis und rettete obendrein noch die letzten Wale. Außerdem führte er Krieg zwischen der Föderation und den Klingonen und leitete den Friedensprozess zwischen ihnen ein. Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass einer der größten Gescichtenerzähler von "Star Trek" zurückkehren wird: Nocholas Meyer beamt sich in die Mitte des neuen "Star Trek"-Schreibteams", lautete die Mitteilung von Bryan Fuller.

Nicholas Meyer ist sehr beliebt bei den "Star Trek"-Fans, führte er doch Regie bei "Star Trek II: Zorn des Khan". Auch war er bei dem Film einer der (ungenannten) Co-Autoren. Bei "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart" war Meyer einer der Co-Autoren". "Star Trek VI: Das unentdeckte Land" ist der sechste Star-Trek-Kinofilm - auch hier führte Meyer die Regie und war einer der Co-Autoren.

Nebst Drehbücher, schreibt Meyer auch normale Romane. Hier eine kleine Übersicht seiner Werke: 
- mit Barry Jay Kaplan: Black Orchid. The Dial Press, New York City, USA 1977. deutsch von Rainer Bosch: Schwarze Orchidee, Roman. Als Knaur Taschenbuch, München 1979, ISBN 3-426-00647-2. 

- The Seven-per-cent-Solution, 1974 (Kein Koks für Sherlock Holmes, 1976; Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud, 1995, ISBN 3-404-13648-9) 

- The Canary Trainer, 1993 (Sherlock Holmes und das Phantom der Oper, 1994, ISBN 3-404-13596-2) 

- The West-End Horror, 1976 (Der Mann des Schreckens, 1985; Sherlock Holmes und die Theatermorde, 1995, ISBN 3-404-13703-5) 


Ich persönlich hoffe nun, dass die neue Serie wirklich wieder das "TOS-Gefühl" zurück bringt. Vor allem die Filme III, IV und VI haben dies gehabt - es wäre toll, wenn Meyer dies in die Serie einbringen könnte. Es muss kein Kirk sein, der seine Geschichte weiter lebt - es dürfen ruhig andere Captains und andere Storys sein - das Gefühl dabei muss aber stimmen. Lassen wir nun das Beste hoffen.


Quelle: startrek.com
Star Trek II: The Wrath of Khan,
Star Trek II: The Wrath of Khan,
Nicholas Meyer

Donnerstag, 25. Februar 2016

Schlechte Nachrichten von der FedCon 25 bezüglich Frakes und Shatner

Bildquelle: fedcon.de
Heute gaben die Organisatoren der FedCon 25 einen Newsletter heraus. darin gleich zwei schlechte Nachrichten: Jonathan Frakes kommt nicht und William Shatner wird vielleicht wieder ausgeladen.

Zuerst Jonathan Frakes: dieser hat die Teilnahme an der FedCon aufgrund von Dreharbeiten absagen müssen. Er produziert den Film "The Librarians" und führt dabei gleichzeitig Regie. Die Filmaufnahmen für den Streifen beginnen im kommenden April und Frakes hat daher keine Zeit. Er hofft allerdings, bei der FedCon 26 im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können.

Und jetzt William Shatner: da braucht die FedCon-Organisation die Unterstützung aller Fans, denn der Vorverkauf der Autogramm- und Fotosessions läuft derzeit nur sehr schleppend. Tatsache ist sogar, das weniger eingenommen wird im Vorverkauf, als das man für die Finanzplanung der Veranstaltung braucht. Die FedCon-Organisation berichtet, dass für Shatner derzeit (stand 25.02.2016) weniger als 100 Tickets verkauft wurden. Im Vergleich: im letzten Jahr waren es weit über 700 Stück. Sollte der Vorverkauf weiterhin so schleppend verlaufen, kann es sehr wohl sein, dass die Organisatoren William Shatner wieder ausladen müssen. Man schaut jetzt bis Ende März zu, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln und entscheidet dann endgültig. Die FedCon-Organisation weißt ausdrücklich daraufhin, dass man womöglich nicht mehr viele Chancen erhalten wird, William Shatner nochmal live für ein Autogramm oder Foto zu treffen - man solle diese Gelegenheit also nutzen, da man nie weiß, ob und wann Shatner nochmal in dieser Richtung kommt. Außerdem nennt man ein Treffen mit Shatner ein "wirklich einmaliges Ereignis".

Das Shatner eventuell gar nicht kommen könnte, finde ich äußerst bitter, denn gerade auf ihn hatte ich mich am meisten gefreut. Und ja, es tut mir auch Leid, dass Frakes nicht kommt - ich habe gehört, mit ihm scheint es immer besonders lustig auf Cons zu sein. Hoffentlich springen nicht noch mehr Stargäste ab.

Quelle: fedcon.de

Zachary Quinto erinnert an Leonard Nimoy an dessen ersten Todestag - Video

Bildquelle: eonline.com
Am 27. Februar 2016 ist es ein Jahr her, dass "Star Trek"-Legende Leonard Nimoy von uns gegangen ist. Zachary Quinto, der in den neuen "Star Trek"-Filmen die Rolle von "Spock" spielt, nahm dies zum Anlass, sein großes Vorbild zu gedenken. Quito sagte in einem Interview unter anderem, dass Nimoy einen großen Platz in seinem Herzen einnehmen würde. Quinto und Nimoy wurden Freunde, als sie zusammen als "Spock" in den ersten beiden neuen "Star Trek"-Filmen zu sehen waren. Quinto spielte dabei sein jüngeres Ich.

Vor einigen Tagen war Quinto zu Gast in der "The Late Show" mit Stephen Colbert und und unterhielt sich dort über Nimoy. Er sagte unter anderem, er habe noch nie jemanden gesehen, der sein Leben so komplett erfüllt habe. In Quintos Augen war Nimoy ein großartiger Künstler, ein Philantrop und ein intelligenter und großzügiger Mensch. Er würde Nimoy ständig vermissen. Gerade jetzt, wo sich dessen Todestag jährt, würde er ihn umso mehr vermissen. Quinto fügte außerdem hinzu, dass die Freundschaft mit Nimoy das größte Geschenk war, was er für seine Karriere und seinem persönlichem Leben erhalten habe - da wäre er sich absolut sicher.

Das vollständige Interview zwischen Zachary Quinto und Stephen Colbert habe ich hier unten als Video eingefügt.


Mittwoch, 17. Februar 2016

Robert Picardo jetzt Vorstandsmitglied bei "The Planet Society" - Video

Quelle: The Planetary Post
Seit dieser Woche ist Robert Picardo (bekannt als Holo-Doc aus "Star Trek:Voyager") Vorstandsmitglied der "The Planet Society". Er wird künftig einen montalichen Video-Newsletter herausgeben. Die Serie nennt sich "The Planetary Post". Am gestrigen Dienstag erschien das erste Video und sein Gast in der Sendung war der amerikanische Wissenschaftler, Autor und TV-Moderator Bill Nye.

In seinem ersten Video brachte Picardo viele Themen mit. Hier unten eine kleine Übersicht.

- ExoMars: eine Mission, die am 14. März 2014 startet. Dabei sucht die ESA nach Gase in der Mars-Atmosphäre. Eine Übersicht der Mission findet ihr hier.

- Space Advocacy Blitz: Das Team von "Space Policy" geht am 22. Februar 2016 nach Washington, um an der Debatte über den Abbau von Rohstoffen im All teilzunehmen. So eine Debatte gab es bereits 2015. Ein Video von der letztjährigen Veranstaltung findet ihr hier.

- Planet 9: Das Team rund um den Wissenschaftlern Konstantin Batygin und Mike Brown hat vielleicht eine neue Super-Erde entdeckt. Das Team hat nun ein 50-minütiges Radio-Interview gegeben und erzählt alles über die vielleicht bahnbrechenden Entdeckung.

- Gravitationwaves: Gravitationswellen können Informationen über Schwarze Löcher beinhalten oder auch die Voraussetzungen bei der Entstehung des Universums zeigen. Ihr Vorhandensein hat eine der großen Voraussagen von Albert Einstein bestätigt. Die Entdeckung ging weltweit durch die Medien. 

Außerdem ist das Video im Newsletter eingefügt, sowie ein vierminütigens "Planet Post"-Video mit Robert Picardo als Moderator. Als Lekkerli wird außerdem jeden Monat ein hochauflösendes Foto "Bild des Monats" eingefügt - ausgesucht von Picardo persönlich.



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